Aktualisiert September 2026
In diesem Leitfaden

Beginne damit, was sich verändert hat
Du brauchst für einen Termin keine Diagnose. Beschreibe, was du bemerkt hast, wann es begonnen hat und was schwieriger geworden ist. Dazu können Stimmung, Sorgen, Konzentration, Schlaf, Alkoholkonsum, Arbeit oder das Gefühl der Verbundenheit mit anderen gehören. Eine Fachperson kann mit dir einschätzen, was los ist.
Sprich über deine eigene Erfahrung
Es kann leichter sein, die Schwierigkeiten deiner Partnerin oder deines Partners zu beschreiben als deine eigenen. Versuche, einen Satz über dich einzubauen: „Ich schaffe den Alltag kaum noch“ oder „Ich brauche Hilfe dabei, wie mich das belastet.“ Wenn deine Sorge nicht verstanden wird, frag nach einem Folgetermin oder einem anderen geeigneten Angebot.

Ein kleiner Freiraum im Tag
Vielleicht macht dir eine ruhige Beschäftigung Freude. Du musst nicht positiv gestimmt sein, um Unterstützung zu verdienen.
Wähle einen realistischen ersten Kontakt
Deine Hausärztin oder dein Hausarzt oder eine geeignete psychische Gesundheitsfachperson kann ein erster Kontakt sein. Auch ein Gesprächsangebot kann dir jemanden zum Reden bieten. Diese Angebote erfüllen unterschiedliche Aufgaben: Zuhören ersetzt keine klinische Abklärung, und ein Eintrag im Verzeichnis garantiert keinen Termin.
Wenn Warten unmöglich erscheint
Nutze die Seite für dringende Hilfe, wenn du dir wegen einer unmittelbaren Gefahr Sorgen machst oder dringend Unterstützung brauchst. Frag sonst beim Anbieter, was du während der Wartezeit tun kannst und wie du Hilfe bekommst, falls sich etwas verändert. Diese Website überwacht deine Situation nicht.
Ein Schritt, den du gehen könntest
- Notiere die wichtigste Veränderung, die dich betrifft.
- Wähle einen Kontakt aus dem Hilfsverzeichnis.
- Nimm bei Bedarf ein Blatt mit Notizen zum Termin mit.
Quellen
Forschung berücksichtigt bis 1. September 2026.